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Opera für Linux und MacOS läßt auf sich warten

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Laut Helmar Rudolph von Opera Software gibt es bei der Entwicklung von Opera für MacOS und Linux gravierende Probleme, die beiden Entwicklerteams hätten nicht zufriedenstellend gearbeitet. Nun werde die Aufgabe in andere Hände gelegt, weder die Linux noch die MacOS Version des innovativen, resourcensparenden Browsers soll auf Eis gelegt werden, allerdings wird es aufgrund des Team-Wechsels bei beiden Projekten zu Verzögerungen kommen.

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"Ich bin wirklich glücklich, daß die BeOS und die Psion Version gute Fortschritte machen und bin zuversichtlich, daß es auch mit MacOS, OS/2 und Linux passieren wird. Es dauert eben bloß etwas länger als vorhergesehen - aber so ist das Leben, nicht wahr?", so Helmar Rudolph.

Ein weiteres Sorgenkind ist die Amiga-Version des Browsers, die momentan nicht weiterentwickelt wird, da im Moment scheinbar der gesamte Amiga-Markt zusammenbricht. Die Zukunft des Amiga soll dank spärlicher Informationen, dem Ende vieler Amiga-Magazine und den geringen Absatzmöglichkeiten im Bereich Amiga Hard- und Software immer düsterer aussehen. Aus diesem Grunde hat das Entwickler-Team der Amiga-Version das Projekt auf Eis gelegt und wartet erst einmal die Amiga-Messe in Köln ab, danach wird sich entscheiden ob Opera für Amiga komplett aufgegeben oder fortgeführt wird.

Kommentar:
Auch wenn diese Nachrichten recht düster klingen, gibt es keinen Grund zu Besorgnis, die Windows-Version von Opera wird munter weiterentwickelt und über kurz oder lang sollten auch die anderen Versionen aufschließen. Allerdings ist Opera Software eine kleine Firma, die nicht für Märkte entwickeln kann, die hinterher keinen Profit bringen, es ist also fraglich, ob Opera für Amiga überhaupt erscheinen wird.

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