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Lehrt AMD's K7 Prozessor Intel das Fürchten?

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Auf dem gerade stattfindenden Microprocessor Forum in San Jose hat AMD gestern die ersten, spannenden Details zum Nachfolger des beliebten K6-2 Prozessors vorgestellt. Im Gegensatz zu diesem wird der K7 nicht mehr in Sockel 7 Mainboards sondern in Alpha-Mainboards eingesetzt, dank der Pin-Kompatibilität zu Compaqs Alpha-Prozessor.

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Der K7 soll bis zu drei x86 Instruktionen pro Takt ausführen können und drei Integer sowie drei MMX/3D Now! Pipelines besitzen. Jede MMX-Instruktion soll innerhalb eines Taktes ausgeführt werden können. Auch um die bei AMD gewohne geringe Fließkomma-Leistung will man sich gekümmert haben, der K7 wird also auch für wissenschaftliche und Rechenintensive Anwendungen interessant. Neben einer größeren Branch-Prediction Tabelle mit 2048 Werten, wird der K7 gleich mit zwei 64 KB Level1 Caches und einem backside Level2 Cache ausgestattet sein. Letzterer kann zwischen 512 KB und ganzen 8 MB groß sein. Der mit 200 MHz getakteten Alpha EV6 kompatiblen Systembus macht auch skalierbares, symmerisches Multiprocessing (SMP) möglich, für den Server und Highend-Bereich ist der K7 also ebenfalls bestens gerüstet.

"Wir sind froh der Industrie einen ersten Blick auf unseren Prozessor der siebenten Generation geben zu können. Das komplett neue AMD-K7 Design besitzt einige überzeugende technologische Durchbrüche, inkl. den ersten Mainstream 200 MHz Systembus und die architektonisch am weitesten entwickelte Fließkomma Leistungsfähigkeit die es bisher in einem x86 Mikroprozessor gab", sagte S. Atiq Raza, Vize-Präsident und Chefentwickler von AMD.

Der K7 soll in der ersten Hälfte des nächsten Jahres ausgeliefert werden, wird in 0,25-micron Technologie gefertigt und mit Taktraten von über 500 MHz einiges an Wind in den Markt bringen. Damit kommt Intel mit seinem auf unbekannte Zeit verschobenen Merced (IA-64) Prozessor noch mehr in Zugzwang. Außerdem benötigt der K7 keine neu kompilierte Software und kann - im Gegensatz zum IA-64 - auf das bisherige Softwareangebot zurückgreifen kann. Quo Vadis, Intel?



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