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Rocket eBook - Die Zukunft des Lesens?

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Anläßlich der Frankfurter Buchmesse kündigte Nuvomedia die Einführung des elektronischen Buch- und Vertriebssystems Rocket eBook in Deutschland und Großbritannien an. Das Rocket eBook sieht auf den ersten Blick aus wie ein zu groß geratener Palm Pilot, entspricht in Größe und Gewicht aber in etwa einem herkömmlichen Buch, das Papier sucht man jedoch vergeblich.

Es ist zur Zeit zwar kein Problem, ein Buch über das Internet zu kaufen, bis man den gewünschten Lesestoff jedoch in Händen hält, vergeht dann noch einige Zeit. Genau diese Hürde sollen eBooks beseitigen, denn der Inhalt wird einfach über das Internet auf den heimischen PC übertragen und in das eBook überspielt. Die jeweiligen Dateien sind kodiert, daß heißt, sie lassen sich nur auf dem eBook mit der entsprechenden ID lesen. Allerdings lassen sich auch einfache HTML- und PDF- Dokumente anzeigen, so daß sich auch frei zugängliche Services nutzen lassen. eBooks haben jedoch noch weitere Vorteile, denn es lassen sich so ohne Probleme mehrere Bücher mitnehmen, ohne daß zusätzlicher Ballast im Gepäck anfällt. Das Anfügen von Kommentaren und Lesezeichen ist ebenso möglich wie die gezielte Suche nach Begriffen im jeweiligen Buch.

Die Akkulaufzeit wird mit 17 Stunden (mit Hintergrund-Beleuchtung) bzw. 33 Stunden (ohne Hintergrund-Beleuchtung) angegeben, wobei auch bei dauerhafter Benutzung das von Sharp gefertigte LCD-Display nicht beschädigt werden soll. Die Speicherkapazität liegt bei etwa 4000 Text- und Grafikseiten. Sharp wird auch die nächste Rocket eBook Generation entwickeln, diese wurde ganz nebenbei auf der Buchmesse erwähnt. Das Nachfolgemodell soll aber frühestens Ende 1999 fertig sein.

Viel wichtiger als die Technik wird jedoch die Infrastruktur für Verleger sein, und dort hat man mit Bertelsmann einen großen Partner gefunden. Vorerst wird das Rocket eBook wie auch entsprechende Buchtitel ausschließlich über den Bertelsmann Club vertrieben. Die Markteinführung in Deutschland ist für Mitte 1999 geplant.

Für die Verleger liegen die Vorteile klar auf der Hand. Die Kosten für Druck, Lagerung und Auslieferung fallen nahezu weg und obendrein scheinen bisher ungeahnte Kopierschutzmöglichkeiten greifbar. Ob die Kunden jedoch auf das gewohnte Papier verzichten können und zwischen 900,- und 1000,- DM nur für die Hardware ausgeben werden bleibt fraglich. Ganz nebenbei, am Messechusettes Institute of Technologie arbeitet man bereits an der "letzten Generation" des Buchs. Das "Last Book" getaufte Buch besteht wieder aus Papier, der Clou jedoch ist die Tinte, die sich je nach gewünschtem Inhalt verändert.


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