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Homepage des Verfassungsschutzes gehackt

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Die Homepage des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutzes (www.verfassungsschutz.de) ist am Montag von einem Hacker durch Grußbotschaften ersetzt worden. Wie das Computermagazin Chip berichtet, fand sich am Ende der Liste noch ein Verweis auf eine Seite mit politischem Inhalt, die dem Verfassungsschutz ebenfalls untergejubelt wurde. Mitglieder der "asozialen Randgruppe Frankfurt (aRF)" protestieren darin gegen die Überwachungspolitik der bisherigen Bundesregierung und appellieren unter anderem an die neue Regierung, "ein Deutschland zu schaffen, in dem man wieder frei atmen kann".

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Mit Bildern aus der Muppets-Show machen sie sich über Politiker lustig. Hinter dem Coup steckt der Hacker Kim Schmitz. "Eigentlich habe ich gar nichts gegen den Verfassungsschutz, das ist mehr ein Witz", meinte der 18jährige Hacker im Interview. "Das ist auch nur aus purer Langweile entstanden". Er betonte, daß "absolut kein Schaden entstanden" sei und er nur zeigen wolle, daß nicht nur amerikanische Hacker zu solchen Taten fähig seien.

Um den Rechner zu knacken, habe er einen Bug in Linux ausgenutzt, der mehrere Distributionen (Debian, Suse, Red Hat) betreffe und nicht publiziert sei. "Mit Hilfe dieses Fehlers im Betriebssystem war es superleicht", freute sich Schmitz und nahm die Betreiber des Servers gleichzeitig in Schutz: "Der Rechner ist sehr sicher, aber die Administratoren hatte eben keine Chance".

Hans-Gerd Lange, Sprecher des Verfassungsschutzes wollte am Montag Abend keine Stellungnahme zu den Sicherheitsvorkehrungen für das Web-Angebot des Verfassungsschutzes geben, verwies aber darauf, daß der für das Kölner Amt tätige Betreiber des Internet-Servers, das ITZ Köln, versuche, den Schaden zu beheben. Dies gelang den Betreibern offensichtlich gegen 18 Uhr 30.



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