Furby - das elektronisches Kuscheltier von Hasbro
Damit Furby nicht immer nur in der eigenen Sprache vor sich hinbrabbelt, zu der es übrigens ein mitgeliefertes Wörterbuch für Kinder gibt, ist das Spielzeug lernfähig. Es soll weitere englische Begriffe und Sätze in sein Vokabular aufnehmen können. Doch das ist noch nicht alles, Furby sollen Tricks beigbracht werden können und man kann Spiele damit spielen können. Außerdem soll Furby zu Musik tanzen. Wenn es nicht genug Aufmerksamkeit erhält "stirbt" es jedoch nicht, wie man es vom Tamagotchi kennt, sondern wird traurig oder verärgert, was dann auch in Bewegungen und entsprechenden Geräuschen zum Ausdruck gebracht werden soll.
Die Idee soll ursprünglich schon seit letztem Jahr bestanden haben, als der Erfinder Dave Hampton der Firma Tiger Electronics Inc.(öffnet im neuen Fenster) sein Projekt vorstellte. Erst der Erwerb der Firma Tiger durch den großen Spielzeughersteller Hasbro hat dann jedoch die finanziellen Mittel und Vertriebskanäle zur Verfügung gestellt. In den USA soll Furby noch diesen Oktober, also pünktlich zum gerade anlaufenden Weihnachtsgeschäft, für ungefähr 30 US-Dollar auf den Markt kommen.
Kommentar:
Man kann nur hoffen, daß Hasbro mit Furby genügend Käufer gewinnt. Man stelle sich Horden von kuschligen, sehr verärgerten Teddybär-Cyborgs oder Teddynatoren vor, die sich per Infrarotübertragung gegenseitig aufstacheln und – außer vom verängstigen Personal – unbeachtet in den Regalen der Kaufhäuser liegen bleiben. Die andere Alternative sind verängstigte Haustiere, die von schmusesüchtigen, elektronischen Kuscheltieren verfolgt oder gar verjagt werden. Auf jeden Fall läutet Hasbro mit Furby eine neue Ära der Kuscheltiere ein, die noch viele Überraschungen und spannende Entwicklungen für uns bereithalten dürfte. Im Positiven wie im Negativen...
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