Wird IBM Transmeta-Prozessoren fertigen?
Nachdem Cyrix zu National Semiconductors abgewandert ist, versucht IBM nun anscheinend neue Partner zu finden, damit die Chipfabriken wieder besser auagelastet sind. Brancheninsidern zufolge soll IBM mit dem Silicon Valley Start-Up Unternehmen Tansmeta ( siehe Meldung vom 23.09.98 ) liebäugeln.
Zwar gibt es dazu noch keine offizielle Stellungnahme von IBM, doch die Wahscheinlichkeit dafür ist recht hoch. Für Transmeta wäre IBM zudem der ideale Partner um Lizenzstreitigkeiten mit Intel geschickt vermeiden zu können, schließlich hat IBM zahlreiche Lizenzen von Intel erworben.
Von Transmeta selbst gibt es auch noch keine neuen Informationen, die Firma hält sich sehr bedeckt, die Webseite ist immer noch im Bau. Interessant ist auf jeden Fall, daß Transmeta im Juli dieses Jahres einige sehr helle Köpfe aus amerikanischen Universitäten abgeworben hat. Auch Linus Torvalds, der Initiator und Erschaffer des Linux-Betriebssystems, ist seit einiger Zeit bei Transmeta und soll einigen frischen Wind in die Prozessorentwicklung gebracht haben, aus diesem Grunde werden die Transmeta RISC-Prozessoren wohl für NT 5.0 und mit Sicherheit auch für Linux ausgelegt sein, anstatt sich mit alten DOS- oder Windows 3.x Kompatibilitätsmodi rumzuschlagen und dadurch Leistung einbüßen zu müssen.
Zwar wird Transmeta erst zum Mitte Oktober stattfindenden Microprocessor Forum überhaupt Informationen zum Prozessor bekanntgeben, man darf jedoch mit Spannung warten. Dafür spricht zum einen das prominente Entwicklerteam und zum anderen die Beteiligung von Paul Allen, dem Mitgründer von Microsoft, der das Unternehmen in der Startphase mit finanziellen Mitteln unterstützt hat.
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