Siemens bricht Peoplesoft-Implementierung ab
Der Siemens-Konzern hat nach Informationen der "Computerwoche" entschieden, die Implementierung der Peoplesoft-Personalsoftware zur Verwaltung und Lohnabrechnung aller Mitarbeiter in Deutschland zugunsten einer SAP-Lösung zu stoppen.
Nach fast vier Jahren und einer (Fehl-)Investition von rund 100 Millionen Mark ist damit das europäische Referenzprojekt der kalifornischen Software-Schmiede gescheitert.
Für Peoplesoft könnte die Siemens-Entscheidung verheerende Folgen für die ehrgeizigen Pläne in Europa haben. Insider hatten schon vorher vermutet, daß die Peoplesoft-Software mit den landesspezifischen Gesetzen, unterschiedlichsten Tarifen sowie Datenschutzverordnungen überfordert sei. Der Entscheidung des Siemens-Vorstands, das Projekt zu stoppen, war eine McKinsey-Studie vorausgegangen, deren Empfehlung lautete, die 197.000 Mitarbeiter in Deutschland künftig mit der SAP-Software zu verwalten.
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