USA lockern Kryptographie-Exportbeschränkungen
Nach einer Meldung des amerikanischen Newsdienstes Cnet will die US-Regierung das Exportverbot für Verschlüsselungssysteme lockern. Bisher war es nur Banken und anderen Finanzinstitutionen erlaubt, Kryptographiesysteme mit 128-Bit-Verschlüsselungen auszuführen. In Zukunft soll dies auch Online-Händlern und Versicherungen erlaubt werden. Außerdem will man 56-Bit-Verschlüsselungen von allen Ausfuhrbeschränkungen befreien und Genehmigungsverfahren für Kryptographie-Produkte lockern.
Kommentar:
Es ist nicht verwunderlich, daß die Vereinigten Staaten diesen Schritt unternommen haben, eher daß er so lange auf sich hat warten lassen. Die Beschränkung hatte einen nicht unwesentlichen, negativen Einfluß auf den sich international entwickelnden E-Commerce und sorgte für eine Benachteiligung von US-Kryptofirmen im Weltmarkt, die ihre Verschlüsselungs-Produkte nicht international vermarkten durften. Mit der Lockerung der Kryptographie-Exportbeschränkungen dürfte der Weg zum mehr oder weniger sicheren Weltmarkt Internet geebnet sein.
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