Remedy Entertainment stellt MAX-FX Engine vor
Die Macher des Final Reality Benchmarks und des im nächsten Sommer erscheinenden 3D-Actionspiels Max Payne, das auf der ECTS vorgestellt wurde (siehe ECTS-Special ), haben nun Details zur selbstentwickelten MAX-FX Softwaretechnologie bekanntgegeben . MAX-FX soll flexible und skalierbare Spieleentwicklung erlauben und gleichzeitig die Leistung der derzeitigen und in Kürze erscheinenden 3D-Beschleuniger voll ausschöpfen.
Seit 1997 entwickelt Remedy die MAX-FX Technologie, einige Elemente davon sind schon im Final Reality Benchmark integriert, der fast überall zur Messung der Grafikkartenleistung eingesetzt wird. MAX-FX hat übrigens nichts mit 3D-Realms Prey-Engine zu tun, hier scheint es einige Fehlinformationen im Internet zu geben. Das erste Spiel, das MAX-FX komplett ausnutzt, wird das schon erwähnte 3D-Spiel Max Payne sein.
MAX-FX besteht aus diversen Editoren und Low-Level Bibliotheken. Einige Highlights der MAX-FAX Technologie sind Radiosity Lichtberechnung, Partikel Systeme, Exit Optimization (Portale) und Skelett-Animation. Auf der ECTS hat die MAX-FX Engine schon sehr überzeugend ausgesehen und in Sachen Realismus alles bisher auf einem PC gesehene in den Schatten gestellt.
Um diese Features auch ohne unnötigen Performance-Verlust ausnutzen zu können, arbeitet im Kern von MAX-FX eine hardware-only 3D-Engine die Microsofts DirectX 6.0 unterstützt und auf D3D 6.0 kompatible 3D-Hardware optimiert ist. Rechner ohne 3D-Hardware werden also nicht mehr unterstützt, was auch nicht verwunderlich ist. Immerhin bringt selbst ein P100 mit einer nicht mehr ganz aktuellen Voodoo 3D-Beschleunigerkarte mehr zustande als ein PII-450 ohne zusätzliche 3D-Hardware.
Neben den ganzen 3D-Funktionen unterstützt MAX-FX auch das Multiplayer-Spielen über TCP/IP-Netzwerke, 3D-Audio per DirectSound 6.0 und Force Feedback.
Besonders interessant sind jedoch die MAX-FX Editoren, die intuitive Entwicklung von Leveln, Spezialeffekten und Akteuren ermöglichen sollen. Diese Editoren werden kostenlos mit Max Payne ausgeliefert werden und es den Spielern ermöglichen, das Spiel komplett zu verändern und oder zu erweitern.
"Wir wollen dem Spieler alle Möglichkeiten zum Verändern des Spiels geben, und das auf eine intuitive Art und Weise, ohne daß Zeit mit verschiedenen Script-Sprachen vertrödelt werden muß", unterstreicht Petri Järvilehto, der Max Payne Projektleiter.
"Die Freigabe der Editoren für Spieler bedeutet, daß wir ihnen die gleichen Hilfsmittel zur Produktion geben werden, die wir intern einsetzten. Wir geben den Spielern eine Chance, ihre eigene Kreativität freizusetzen. Außerdem wollen wir die Spieler unterstützen und geben zusätzlich die gesamte Dokumentation zu den Editoren frei", ergänzt Järvilehto.
Interessierte werden in Kürze weiterführende Informationen auf der MAX-FX Homepage finden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





