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Telekom ordert massiv ADSL-Technik

Artikel veröffentlicht am ,

Die Deutsche Telekom hat für den bundesweiten Start von ADSL die erforderliche Technik für 70.000 ADSL-Anschlüsse bestellt.
1999 werden in 43 Ortsnetzen ADSL-Anschlüsse angeboten, die sowohl für geschäftliche Anwendungen als auch für den privaten Internet-Zugang geeignet sind.

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"Mit der Einführung dieser Technologie nimmt die Deutsche Telekom eine Pionierstellung in Europa ein und stellt damit gleichzeitig die entscheidenden Weichen für die Zukunft" erklärt Gerd Tenzer, Telekom-Vorstand Technik Netze.

Die neue Technologie ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) überträgt Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 Megabit pro Sekunde (Downstream) vom Netz zum Kunden und in Gegenrichtung mit bis 768 Kilobit pro Sekunde (Upstream). Dafür müssen keine neuen Leitungen verlegt werden, denn ADSL funktioniert über die vorhandene Kupfer-Doppel-Adern. Außerdem können die Kunden ihre vorhandenen Geräte weiter benutzen.

Kommentar:
Für denjenigen, der ADSL für einen schnellen Internetzugang nützen möchten, stellt sich die Frage, wie schnell der Netzzugang über diese breitbandigen Leitungen sein wird. Der Backbone der Telekom ist zur Zeit 34 MBit breit, d.h. bei 8 Mbit Downstream bei ADSL würde bereits der fünfte Nutzer Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen müssen. Bei der Vorstellung von T-DSL (so der Vermarktungsname) auf der CeBIT Home konnten Telekomsprecher diese Frage jedenfalls nicht beantworten, verwiesen lediglich darauf, daß einige Teile des Backbones bereits eine Kapazität von 155MBit/s haben.

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