Delphine und Wale vs. Unterwasserinternet
Um Daten auch unter Wasser schnell und sicher übertragen zu
können, haben britische Forscher eine Technik erfunden, die
hohe Übertragungsgeschwindigkeiten auch ohne Kabel
erlauben.
Eingesetzt wird die Technik beispielsweise für
die drahtlose Fernsteuerung von Mini-U-booten und
Erdbebenwarnsensoren.
Doch dabei haben die Forscher, so Greenpeace-Meeresexperte Peter Pueschel, nicht an die Bewohner des Meeres gedacht. Delpine und Wale verständigen sich bekanntlich über Schallwellen und leider scheinen die von der neuen Technik ausgestrahlten Wellen die Meeressäuger empfindlich in ihrer Orientierung zu stören. Nach Angaben von Greenpeace wurde die Verträglichkeit der neuen Technologie bislang nicht überprüft. Die Forscher versichern dennoch, daß es keine Risiken für Delphine oder Wale gäbe.
Greenpeace-Experte Pueschel erklärte demgegenüber, daß bereits jetzt durch Sonar, Schiffsgeräusche und anderem Lärm Meeressäuger häufig die Orientierung verlören und an den Küsten stranden und verenden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





