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Delphine und Wale vs. Unterwasserinternet

/ Andreas Donath
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Um Daten auch unter Wasser schnell und sicher übertragen zu können, haben britische Forscher eine Technik erfunden, die hohe Übertragungsgeschwindigkeiten auch ohne Kabel erlauben.
Eingesetzt wird die Technik beispielsweise für die drahtlose Fernsteuerung von Mini-U-booten und Erdbebenwarnsensoren.

Doch dabei haben die Forscher, so Greenpeace-Meeresexperte Peter Pueschel, nicht an die Bewohner des Meeres gedacht. Delpine und Wale verständigen sich bekanntlich über Schallwellen und leider scheinen die von der neuen Technik ausgestrahlten Wellen die Meeressäuger empfindlich in ihrer Orientierung zu stören. Nach Angaben von Greenpeace wurde die Verträglichkeit der neuen Technologie bislang nicht überprüft. Die Forscher versichern dennoch, daß es keine Risiken für Delphine oder Wale gäbe.

Greenpeace-Experte Pueschel erklärte demgegenüber, daß bereits jetzt durch Sonar, Schiffsgeräusche und anderem Lärm Meeressäuger häufig die Orientierung verlören und an den Küsten stranden und verenden.


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