Urheberschutz im 21. Jahrhundert
Am Sonntag war im Schloß Bellevue der Auftakt zum CISCA-Congress (Confédération Internationale des Sociétés dAuteurs et Compositeurs) in Berlin. Nach Konferenzen in Washington (1994) und Paris (1996) ist in diesem Jahr die deutsche Hauptstadt der Austragungsort für den Kongreß um Urheberrechte. Auf Einladung der deutschen Autorengesellschaften GEMA , VG WORT und VG BILD-KUNST werden 600 Delegierte von mehr als 170 Urheberrechtsgesellschaften aus 90 Ländern der Erde erwartet.
Der 41. CISAC-Kongreß steht ganz im Zeichen der Forderung, den Schutz des Urbeberrechts als Schutz der freiheitlichen Kultur weltweit zu verankern und führt unter dem Motto "Autorenrechte im 21. Jahrhundert - eine kulturelle Verpflichtung in der digitalen Informationsgesellschaft" eine Reihe prominenter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammen.
Zentrales Thema der Beratungen ist der umfassende weltweite Schutz kreativer Leistungen bei allen zukünftigen digitalen Nutzungsformen. Urheber, Politiker, Rechtsexperten und Vertreter der Entertainment-Industrie werden über gesetzliche, wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen des internationalen Urheberschutzes diskutieren. Die zentrale Botschaft dieses Kongresses ist der Appell an die internationale Staatengemeinschaft, das Urheberrecht auch im digitalen Zeitalter zu schützen und als eine gemeinsame kulturfördernde und kulturstiftende Verpflichtung zu verankern.
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