Verzögern Manager den Erfolg von E-Commerce?
In einer heute veröffentlichten Studie zum Thema E-Commerce kommt die renommierte Unternehmensberatung Andersen Consulting zu dem Schluß, die zögerliche Haltung von Europas Wirtschaftsführern behindere eine erfolgreiche Entwicklung des E-Commerce.
Obwohl die Manager dem E-Commerce ein hohes Wachstumspotential zutrauen, übernehmen diesseits des Atlantiks viele Spitzenmanager die Rolle unbeteiligter Beobachter, wie die Studie offenbart. Damit steht nach Meinung von Andersen Consulting langfristig die europäische Wettbewerbsfähigkeit in Frage. Zwar sind 82 Prozent der Befragten der Meinung, E-Commerce würde in Zukunft starken Einfluß auf ihr Unternehmen haben, aber erst 39 Prozent haben begonnen, E-Commerce in ihre Geschäfte und Strategien zu integrieren. Als Grund dafür nennt die Studie die Überzeugung von rund 50 Prozent der Befragten, daß die Konsumenten E-Commerce noch nicht genügend akzeptieren würden.
Im Kontrast zu der Zurückhaltung der Wirtschaftsführer weist die Studie noch einmal auf das enorme Potential Europas in Bezug auf den elektronischen Handel hin. Angesichts der immensen Marktvorteile, die sich Vorreiter des E-Commerce durch schnelles Handeln sichern könnten, sieht man bei Andersen Europa jetzt am Scheideweg: "Electronic Europe" oder "ein Kontinent im Abseits".
"Europa ist in Gefahr, das Rennen um den E-Commerce-Markt zu verlieren, obwohl der Wettlauf noch nicht entschieden ist", erklärt Vernon Ellis, Managing Director bei Andersen Consulting. Insbesondere begünstige der europäische Wirtschaftsraum und die Einführung des Euro das starke Wachstum des E-Commerce.
"Zeit zum Warten besteht für Europa aber nicht mehr", so Ellis weiter.
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