Studie: Internet macht depressiv
Internetuser, die stundenlang zuhause vor dem Computer sitzen, haben nach einer Studie, die die New York Times veröffentlichte, öfter Depressionen als Personen, die selten im Internet sind.
Die Studie sei ein Resultat der zweijährigen Studie "HomeNet" der Carnegie Mellon Universität die die sozialen und psychologischen Effekte der Internetnutzung untersuchte. Das Ergebnis dürfte auch die Sponsoren Intel, Hewlett Packard, AT&T und Apple überrascht haben.
Prof. Robert Kraut, der die Studie leitete, zeigte sich schockiert von den Ergebnissen, denn nach landläufiger Meinung diene das Internet zur Kommunikation und damit zur Sozialisierung. Er betont, daß die Effekte keine extremen Ausreißer seien, sondern sich bei ganz gewöhnlichen Usern zeigten. Je stärker die Teilnehmer e-mail und chats nutzten, verringerte sich die Kommunikation in der Familie und im Freundeskreis.
Die Hypothese des Professors: Die Zahl der losen Bekanntschaften steige zuungunsten enger Kontakte, was in vielen Gefühle von Verlassenheit und Depression hervorrufe.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed