Sorgen drahtlose Ortsnetze für Bewegung im Markt?

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Ab September will die Regulierungsbehörde für Tele- kommunikation und Post Frequenzen für die Funkanbindung von Telefonanschlüssen (Wireless Local Loop, WLL) über Punkt-zu-Mehrpunkt-Richtfunk (PMP-Rifu) für 431 Versorgungsgebiete vergeben.

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Seit dem 10. Juli läuft das Antragsverfahren, bisher haben jedoch erst 20 kleinere Unternehmen entsprechende Anträge gestellt. Die Hauptkonkurrenten der Telekom haben jedoch 120 bis 150 Anträge angekündigt. Bis zum 4. September müssen die Anträge bei der Regulierungsbehörde eingehen, denn schon ab Oktober sollen erste Frequenzen vergeben werden. Theoretisch könnten damit schon im November erste Stationen in Betrieb gehen, in der Praxis wird sich das Ganze jedoch noch etwas verzögern.
Grund: Der Regulierer vergibt zuerst die Frequenzen für die Versorgungsgebiete, für die nicht mehr Anträge als Frequenzen vorliegen, das sind maximal 26 Frequenzen pro Gebiet.

Dabei sind Frequenzen für Ballungsgebiete natürlich stärker gefragt als die für ländliche Regionen. Außerdem werden die Frequenzen in Blöcken vergeben, die zu einem Teil im Bereich um 2,6 MHz und 3,5 MHz liegen, zum anderen im 26-GHz-Bereich. Letztere lassen zwar höhere Datentransferraten zu, sind aber in ihrer Sendeleistung auf drei bis vier Kilomater begrenzt, während die Frequenzen im MHz-Bereich bis zu 15km weit reichen.

Ob sich diese Technik durchsetzt wird, hängt ganz entscheidend vom Mietpreis für den "entbündelten Zugang zur Teilnehmeranschlußleitung" ab. Darüber will der Regulierer im November entscheiden. Den bisherigen Preis von 20,65 DM pro Anschluß hält die Telekom für zu niedrig, wohingegen ihn die Konkurrenz für zu hoch erachtet.

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