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Wing Commander: Secret Ops im Preview

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Dieses Wochenende haben wir den wohl bombastischsten Download aller Zeiten gestartet, um uns die fast 130 MByte große Vollversion (inkl. Sprachpaket) des kostenlos über das Internet verteilten neuesten Wing Commander Teils Secret Ops auf den Rechner ziehen zu können. Nach sage und schreibe 8 Stunden war es dann soweit, die mittlerweile ebenfalls veröffentlichte deutsche Version von "Wing Commander: Secret Ops" lag vollständig auf dem Redaktionsrechner. Zeit für einen ersten, kurzen Test also:

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Im Vergleich mit "WC: Prophecy":
Im Gegensatz zum Vorgänger "Wing Commander: Prophecy" bietet Secret Ops etwas bessere Grafik, da die Engine überarbeitet wurde. Das zeigt sich in etwas feineren Texturen und farbenfroheren Explosionen. Ansonsten sind die grafischen Unterschiede zu vernachlässigen, wenn man von den fehlenden schönen Video-Sequenzen einmal absieht. Doch die hätten das Paket um mehrere 100 MByte anwachsen lassen, da verzichtet man gerne. Neu hinzugekommen sind übrigens einige recht schnittige Kampfraumer und detaillierter wirkende neue Schlacht- und Transportschiffe.

Die Story:
Die Geschichte beginnt dort, wo der Vorgänger Prophecy aufgehört hat: Die insektengleichen Invasoren nehmen sich nun plötzlich die inneren Sektoren der von Menschen bewohnten Systeme vor. Um ein weiteres Vordringen zu verhindern, die Insekten zu vertreiben und der Sache auf den Grund zu gehen, wird die TCS Cerberus, das neueste Schlachtschiff der Konföderation, auf die Reise geschickt. Doch die rätselhaften Insekten-Aliens werden sich nicht ohne Gegenwehr zurückziehen, harte Kämpfe stehen also bevor.

Die Missionen:
Die erste mitgelieferte Episode mit ihren 4 Start-Missionen spielt sich recht gut und ist mit einiger Übung auch für unerfahrenere Piloten zu meistern. Die einzelnen Episoden bauen zusammen mit den veröffentlichten Texten auf der Secret Ops Webseite aufgebaut. Nach jeder beendeten Episode erhält man ein Paßwort, daß den Zugang zur nächsten Episode ermöglicht. Nach der ersten Episode wird sieben Wochen lang, einmal wöchentlich donnerstags, eine neue Episode erscheinen. Man darf also gespannt sein wie es weitergeht.

Systemvoraussetzungen: Die Mindestvoraussetzungen von Secret Ops sind ein Pentium 133 MHz mit 3D- Beschleuniger und 32 MByte RAM oder ein Pentium 166 MHz ohne 3D-Beschleuniger. Wir empfehlen jedoch einen Pentium II mit 3D-Karte, damit Secret Ops ordentlich und ohne Aussetzer läuft. Voodoo-Karten werden direkt unterstützt, alle anderen über Microsofts Direct3D-Schnittstelle. Auf folgenden Karten soll Secret Ops mit Direct3D problemlos laufen: ATI Rage Pro, Intel 740, Matrox Mystique, Permedia 2, Rendition 2200 und RIVA 128.

Fazit::
Für alle Wing Commander Fans ist Secret Ops fraglos ein Muß und das nicht nur, weil es kostenlos verteilt wird. Doch gerade in Deutschland machen sich nun die teils sehr hohen Provider- und vor allem auch die Telefongebühren sehr schmerzlich bemerkbar. Eine Beispielrechnung: Es dauert ca. 11 Stunden mit einem 28.8er Modem die volle Version von Secret Ops aus dem Netz zu ziehen, vorausgesetzt, es gibt keine Probleme beim Download. Ein T-Online Anwender zahlt pro Stunde ungefähr 6,- DM. Summa summarum sind das dann 66,- DM an Telefon- und Providergebühren, fast der Preis für ein Spiel im Handel. Man sollte sich also wirklich vorher überlegen, ob man nicht einen Bekannten fragt, der günstiger ins Netz kommt oder ob man sich nicht lieber die Kosten mit Freunden teilt.

Wer auf die Spielezeitungen mit beigepackter CD-ROM hofft, der wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, denn Origin will Secret Ops selbst zusammen mit Prophecy auf der "Wing Commander: Prophecy GOLD EDITION" CD ausliefern. Laut der Werbung am Ende des Spiels soll diese GOLD EDITION ab Herbst im Handel erhältlich sein.



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