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Flammschutzmittel in PC's bedrohen Gesundheit

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Kritik an der Informationspolitik der deutschen Computer-Hersteller hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Freitag in Hannover geübt. 13 von 20 angeschriebenen PC-Firmen haben sich geweigert, umweltrelevante Produkt- und Herstellungsdaten preiszugeben.

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Diesmal hat Computerbild den BUND bei den Recherchen intensiv unterstützt. Produkte wichtiger Hersteller, die ihre Umweltdaten nicht veröffentlichen wollten, hat die Zeitschrift bei zwei Instituten auf gefährliche Flammschutzmittel untersuchen lassen. "Das Ergebnis ist erschreckend", sagte Harald Kuppek, Chefredakteur von ComputerBILD. "Im Brandfall drohen PC-Nutzern ernste Gesundheitsrisiken."

In vielen Rechner- und Monitorgehäusen befinden sich brom- und chlorhaltige Verbindungen, die im Brandfall hochgiftige Substanzen wie Dioxine, Furane und ätzende Säuren bilden können.

Computerbild ließ neun Komplett-Computer - von IBM, Compaq, Comtech, Yakumo, Gateway, Schadt, Hewlett Packard, Dell und PC-Spezialist - auf die bedenklichen Flammhemmer hin untersuchen. Bei sechs Computern betrage der Anteil der bromhaltigen Verbindungen über ein Prozent des Kunststoff-Gewichts. Das Rechnergehäuse von Compaq sei mit 11 Prozent Brom trauriger Spitzenreiter. Einen "schlimmen Ausreißer" habe auch die Firma Dell produziert. "In der Frontabdeckung des Computers steckt zuviel Chlor - erschreckende 34 Prozent ihres Gewichts. Weitere Informationen kann man unter www.bund.net/computer abrufen.

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