AOL 4.0i auf der CeBIT Home vorgestellt
Weltweit die Nummer 1, in Deutschland aber weit hinter Konkurrent T-Online zurück, setzt Onlinedienst AOL zur Wachstumsoffensive an.
Erster Schritt in diese Richtung war die bundesweite Erreichbarkeit zum Ortstarif, die seit dem Frühjahr unter der Nummer 01914 gewährleistet ist. Nun setzt man nach und stellt mit der Betaversion der neuen Zugangssoftware 4.0i einen integrierten multiuser- und multibankfähigen HBCI-Client zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit den Sparkassen-Rechenzentren Niedersachsen und Bayer sowie der Firma Star Finanz GmbH ist nun auch komfortables Home-Banking über AOL möglich. Im Betastadium können Kunden von rund 200 Sparkassen Transaktionen auch offline vornehmen.
"Kurzfristig werden alle großen Banken den neuen HBCI-Standard einsetzen. Damit haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, um aus 60 Prozent aller über AOL Online verfügbaren Konten in kurzer Zeit 100 Prozent zu machen. Online für alle muß auch heißen: Homebanking für alle", so Arnulf Keese, für Inhalte zuständiges Mitglied der AOL-Geschäftsleitung.
Außerdem bringt AOL zusätzliche Inhalte. Zum einen ist unter dem Stichpunkt Wissen ein Sammlung von Datenbanken abrufbar, die dem User das Finden von Informationen erleichtern soll. Zum anderen sollen demnächst auch mehr lokale Inhalte ihren Weg in den Online-Dienst finden, geplant sind spezielle Infos für User aus 80 deutschen Städten.
Wer sich für die Betaversion der Software interessiert, kann sich unter dem Kennwort BETA als Tester bewerben.
Bemerkung am Rand: AOL Bertelsmann rechnet für das Geschäftsjahr 98/99 mit einem Umsatzwachtum von etwa 40% auf über 200 Mio. DM und hat derzeit etwa 600.000 Kunden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






