ELSA kauft Hercules

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ELSA kündigte gestern abend in einer Ad hoc Mitteilung die Übernahme des amerikanischen Computergrafikkarten-Pioniers Hercules an. Die abgeschlossene Vereinbarung sieht die Übernahme aller Vermögensgegenstände einschließlich aller Markenrechte der Hercules Computer Technology, Inc. vor. Als Kaufpreis wurden 8,5 Mio. US-$ sowie die Übernahme verschiedener Verbindlichkeiten vereinbart, der Kaufpreis wird in bar gezahlt.

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Die im Silicon Valley ansässige Gesellschaft stellt ausschließlich Grafikkarten für den Consumerbereich her und deckt damit ein Segment ab, in dem ELSA international noch kaum vertreten ist. So verfügt Hercules neben der bekannten Marke über gute Absatzkanäle sowohl im nicht deutschsprachigen Europa wie auch in den USA. 1997 erzielte Hercules mit etwa 50 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 30 Mio. US-Dollar. Das Management von Hercules wird von ELSA übernommen.

Außerdem will ELSA mit der Übernahme seine Entwicklungskapazitäten erhöhen, um neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Zur Optimierung der Kostenstruktur sei schon kurzfristig beabsichtigt, die Sitze beider Gesellschaften in den USA zusammenzulegen.

"Hercules ist als Erfinder der Grafikkarte weltweit bekannt. Unsere weltweiten Absatzkanäle komplementieren die starke Marktposition ELSAs im deutschsprachigen Raum. Unsere innovativen Consumerprodukte adressieren Preissegmente des Marktes, in denen ELSA bisher wenig aktiv war und gewährleisten somit Synergie-Effekte. Hercules technologische Stärke profitiert von der unmittelbaren Nähe zum Silicon Valley und den dort angesiedelten Chip- Herstellern. Dies gewährleistet 'Time to Market', den wichtigsten Erfolgsfaktor unserer Industrie," so Peggy Fong, CEO von Hercules.

Theo Beisch, Vorstandsvorsitzender bei ELSA zur Übernahme: "Die für ELSA erste Akquisition ist ein wesentliches Etappenziel unserer Globalisierungsstrategie. ELSAs finanzielle Stärken, kombiniert mit dem weltweiten Bekanntheitsgrad von Hercules im Consumerbereich bringt uns auf dem Weg zum Global Player der Computergrafikindustrie schneller als erwartet voran. Die Übernahme von Hercules steht für den Beginn einer Wachstumsstrategie, die neben dem weiteren organischen Wachstum der Gesellschaft, wie beim Börsengang angekündigt, Akquisitionen vorsieht. ELSA beabsichtigt bei dem erwarteten Konsolidierungstrends der Branche eine aktive und führende Rolle einzunehmen. Somit sind wir im Rahmen der zum Börsengang unserer Gesellschaft im Juni angekündigten Ziele ein gutes Stück weitergekommen."

Die von ELSA heute vorgelegten Halbjahreszahlen konnte jedoch nicht überzeugen und führten zu einem Kursrutsch von etwa 9 Prozent. Der Umsatz stieg nur um etwa 3,6 Prozent auf 137,7 Mio. DM, das Ergebnis lag bei etwa 2,3 Mio. DM Verlust.

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