Begünstigen Kreditkarten illegale Onlinekasinos?

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Ein Fall, der das Ende der Internet Kasinos bedeuten könnte, wird bald vor einem Gericht in Kalifornien verhandelt. Die Klägerin hatte innerhalb von einem Jahr mehr als US$ 70.000 beim Besuch von Online-Kasinos verloren und verklagt nun mehrere Kreditkartengesellschaften, über die die Transaktionen gelaufen sind, auf Rückzahlung der abgebuchten Beträge. Ihre Argumentation: Das Online-Spiel sei illegal. Vorausgegangen ist eine Klage der Providian National Bank, da Cynthia Haines - so der Name der Klägerin - ihre Kreditkartenrechnung nicht mehr bezahlt hatte.

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Am 23. Juli wurde Klage gegen Providian, Visa International, MasterCard International und 50 Onlinekasinos eingereicht. Im Prozeß soll ein Verbot für Kreditkartenunternehmen erreicht werden, Spielschulden einzuziehen. In Kalifornien ist Glücksspiel illegal und Online-Wetten in den USA aufgrund eines Gesetzes aus den 20er Jahren, das sich auf staatsübergreifende Telefonwetten bezieht und analog angewendet wird, verboten sind.

Die beklagten Unternehmen verweisen auf die Eigenverantwortlichkeit der Kreditkarteninhaber und sehen dem Urteil mit Gelassenheit entgegen.

Falls die Klage jedoch Erfolg haben sollte, sprechen Beobachter bereits von einem Ende der Onlinekasinos, die einen Jahresumsatz von US$ 600 Millionen erzielen. Die Onlinekasinos befinden sich ausschließlich auf nicht-amerikanischen Boden an Standorten beispielsweise in der Karbibik und arbeiten ausschließlich mit Kreditkarten.

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