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C64-Nachfolger oder Werbetrick?

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Die Firma Web Computers International aus den niederländischen Antillen will mit dem Internetrechner Web.it den Nachfolger des berühmten Commodore 64 (C64) auf den Markt bringen, der unter 400 US-Dollar kosten soll.

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Als Herz des Web.it arbeitet ein mit 100 MHz getakteter AMD Elan SC405, ein PC-kompatibler Prozessor, der mit 16 MByte RAM, 16 MByte ROM sowie 2 MByte Flash-Speicher ausgestattet ist und direkt an den Fernseher angeschlossen werden kann. Per integriertem 56Kbps Modem, einem PC-Card Slot (1 x Type III oder 2 x Type II) und Diskettenlaufwerk kann die Verbindung zur Außenwelt hergestellt werden.

Der Web.it läuft unter Windows 3.1 und soll mit Netscape Navigator, einem E-Mailprogramm und diversen Lotus Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Organizer etc.) ausgestattet sein. Zum "Vorgänger" kompatibel ist der Web.it per Software-Emulation - es findet sich jedoch keine Hardware, auch keine weiterentwickelte, aus der C64 Ära in ihm. Auf der CeBIT Home 98, in Halle 4 C47, will der Hersteller den Rechner erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Kommentar:
Ob es sich bei dem Web.it wirklich um den Nachfolger des C64 handelt ist mehr als fraglich. Es handelt sich vielmehr um einen wirklich günstigen PC für den Wohnzimmergebrauch, der mit allem notwendigen ausgestattet ist - nur das, was den C64 ausgemacht hat, das hat er nicht: Sowohl der C64 als auch sein Nachfolger Amiga waren für ihre Zeit technische Meisterwerke, die im PC-Bereich ihresgleichen suchten und trotzdem für fast jeden erschwinglich waren. Dank des C64 und seinem integrierten Basic-Interpreter lernten Heerscharen von Kindern und Erwachsenen die Kunst des Programmierens. Erst durch den C64, den dank des Gehäusedesigns liebevoll "Brotkiste" getauften Kultrechner, entstand soetwas wie eine Programmier-Szene.
Dem Web.it fehlt das gänzlich, für den Preis sollte er allerdings alles bieten, was ein kleiner Arbeitsrechner mit Internetanschluß braucht.



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