17jähriger programmiert sicherste Verschlüsselung

Artikel veröffentlicht am ,

Der damals siebzehnjährige englische Schüler Peter Parkinson hat Anfang des Jahres in seiner Freizeit eine Datei-Verschlüsselungsmethode mit einer Schlüssellänge von 2048 Bits entwickelt. Um eine derartig chiffrierte Datei zu entschlüsseln, müßte ein Großrechner theoretisch 30 Milliarden Jahre rechnen. Verwendet wird ein modifizierter, um eine extra Verschlüsselungsstufe erweiterten RC4 Algorithmus der amerikanischen Firma RSA Data Security , der u.a. in Windows und Browsern integriert ist.

Mittlerweile hat die US-amerikanische Firma Atlantic Coast PLC die Rechte am mittlerweile Unbreakable Encryption 98 getauften Verschlüsselungsprogramm von Peter Parkinson erworben und verkauft es nun weltweit über das Internet. Da der Verschlüsselungscode in England entwickelt wurde, dürfte es auch nicht zu einem Exportverbot kommen, das die US-Regierung noch immer über in den USA entwickelten Verschlüsselungsalgorithmen mit mehr als 40 Bit verhängt.

Mit einer einfach zu bedienenden Windows-Oberfläche, kann mit Unbreakable Encryption jede Datei per Mausklick chiffriert und dechiffriert werden. Derzeitig gibt es kein sichereres Verschlüsselungsprogramm, zwar sind 2048 Bit "etwas" übertrieben, wie auch Peter zugibt, doch vielen Kunden ist das lieber als ausspioniert zu werden.

Kommentar:
Es zeigt sich einmal mehr, wie schnell Verschlüsselungs- verfahren aus dem Boden schießen, die sämtliche "zugelassenen" Verfahren mit staatlichen Hintertürchen, welche die einzelnen Regierungen sich wünschen, ad absurdum führen. Denn wer wirklich auf Sicherheit wert legt, seien es nun Firmen mit vertraulichen Daten, die Wirtschaftsspionen keine Chance geben wollen, oder Verbrecherorganisationen sind, die ihre dunklen Geschäfte unentdeckt abwickeln wollen, genau diese werden grundsätzlich nicht auf staatlich "genehmigte" Verschlüsslungsverfahren zurückgreifen, da diese schon vom Prinzip her Sicherheitslücken aufweisen. Es braucht nur einen siebzehnjährigen Jungen, der sich für vier Wochen hinsetzt und die bisher stärkste Verschlüsselungsroutine programmiert, um zu demonstrieren, wie sinnlos die Bestrebungen zur staatlichen Kryptoregulierung sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /