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Dt. Unternehmen bei der Euroumstellung Spitze

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Die Umstellung auf den Euro bereitet deutschen Unternehmen weniger Kopfzerbrechen als ihren europäischen Mitbewerbern.

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Der Grund: Sie fühlen sich von ihren Kreditinstituten gut beraten und nutzen ihre Bank - im europäischen Vergleich - überdurchschnittlich häufig als wesentliche Informationsquelle zum Thema Euro.

Zu diesem Ergebnis kommt die IBM Banking, Finance & Securities Consulting Group in ihrer Studie "Competing in the Eurozone II". Es wurde untersucht, wie europäische Großunternehmen auf die Währungsumstellung vorbereitet sind, was diese von ihren Banken erwarten und ob die Banken den Ansprüchen ihrer Firmenkunden gerecht werden.

Für die Studie wurden Finanzmanager von 200 führenden Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien über einen Zeitraum von sechs Monaten befragt. Das Ergebnis ist erstaunlich. "In wenigen Monaten ist der Euro Realität. Trotzdem haben viele führende europäische Unternehmen den Eindruck, noch nicht ausreichend auf die Währungsumstellung vorbereitet zu sein", berichtet Alec Nacamuli, Managing Principal, Payments and EMU Practice der Banking Finance & Securities Consulting Group von IBM in London: "Dies ist eine große Chance für Kreditinstitute, da 72 Prozent aller Befragten in erster Linie Hilfe und Rat von ihren Banken erwarten."

In Deutschland wird diese Zahl sogar noch überschritten: 80 Prozent der befragten deutschen Unternehmen nutzen ihre Bank, um sich über Modalitäten der Währungsumstellung zu informieren.

Der größte Klärungsbedarf seitens der befragten Unternehmen besteht derzeit in der Frage, zu welchem Zeitpunkt die Umstellung des Firmenkapitals auf den Euro erfolgen soll. 61 Prozent der europäischen Unternehmen haben hierüber noch keine Vorstellung. Demgegenüber trifft dies nur auf 39 Prozent der deutschen Firmen zu.

Daher verwundet es nicht, daß rund die Hälfte der befragten Finanzmanager in Deutschland beabsichtigt, bereits 1999 in Euro zu bezahlen ( drei Jahre, bevor die europäischen Geldscheine und Münzen in Umlauf gebracht werden. 43 Prozent der Unternehmen werden auch ihre Rechnungen in Euro ausstellen. Dagegen möchten beispielsweise fast zwei Drittel der befragten italienischen Unternehmen möglichst lange in nationaler Währung fakturieren und bezahlen.

Die Studie kann auf der Website von IBM unter www.ibm.com/solutions/finance heruntergeladen werden. Gleichzeitig gibt es dort die Möglichkeit, an Diskussionsrunden teilzunehmen.



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