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Virtual Cable, drahtlose Computerkommunikation

/ Jens Ihlenfeld
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Was bei Telefonen schon lange möglich ist, soll nun auch im Computerbereich Einzug halten: eine schnurlose Verbindung zwischen Zentraleinheiten und den verschiedensten Endgeräten. Das von Philips Semiconductors und ALPS entwickelten Übertragungsverfahren basiert auf dem auch bei schnurlosen Telefonen eingesetzten DECT-Standard. Die dazu notwendigen, etwa scheckkartengroßen Module brauchen nur in die entsprechenden Schnittstellen der Geräte integriert zu werden. Drahtlose Verbindungen über 300 m sollen damit möglich sein. Später sollen sich die Module auch in Laptops und Handhelds einsetzen lassen.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig; so lassen sich Peripheriegeräte in anderen Räumen oder Stockwerken ohne große Probleme an einen Computer anschließen, bargeldlose Bezahlvorgänge könnten in Restaurants direkt am Tisch stattfinden, so daß man die Kreditkarte nicht mehr aus den Augen verliert. Aber auch im Unterhaltungsbereich, z.B. zum Pay-Fernsehen soll sich das Virtual Cabel verwenden lassen.
Philips Semiconductors ist für die Lieferung der wichtigsten Hard- und Softwarekomponenten des Virtual Cable verantwortlich, die japanische Firma ALPS sorgt für die Herstellung und den Vertrieb. Das System soll voraussichtlich ab Oktober '98 für 270,- DM pro Paar bei ALPS erhältlich sein.


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