Metro plant Online-Shopping

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Bei einem unter großer Geheimhaltung veranstalteten Gesellschaftertreffen in Köln haben Metro-Gründer Otto Beisheim und Aufsichtsratschef Erwin Conradi über die Multimedia-Zukunft des weltweit zweitgrößten Handelskonzerns (Nettoumsatz 1997: 56,8 Milliarden Mark) diskutiert. Mitglieder der Gesellschafterfamilien Schmidt-Ruthenbeck und Haniel waren ebenfalls anwesend.
Das Ergebnis der mehrstündigen Debatte vom vergangenen Mittwoch: In den Datendienst Primus-Online sollen nach der Startphase in zwei Schüben nochmals je 50 Millionen Mark investiert werden, nachdem bereits 100 Millionen Mark bewilligt wurden. Eine abschließende Entscheidung steht noch aus. Mit dem Geld wollen Metro und die Daimler-Benz-Interservices als Gesellschafter von Primus-Online unter anderem bis 1999 einen Lebensmittellieferservice übers Internet aufbauen.
Das Angebot, das mit US-Partnern betrieben werden soll, wird 7000 Artikel umfassen, die die Kunden per Mausklick nach Hause bestellen können. "Neue Medien werden den Handel massiv verändern", so Conradi gegenüber dem Nachrichten-Magazin Spiegel, "wir wissen nur noch nicht, wann und wie, wollen aber frühzeitig dabeisein." Zur Probe hat sich Conradi am letzten Mittwoch selbst eine Musik-CD online bestellt. Auch Beisheim, ein "moderner und technikbegeisterter Mensch" (Conradi), wurde wohl von der Internet-Euphorie gepackt - sein Kommen in Köln sagte der 74jährige Milliardär mit Wohnsitz in Lugano und den USA per E-Mail zu.

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