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Initiative gegen Kinderpornographie im Internet

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Der Verlag Heinz Heise startet gemeinsam mit dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF), dem Deutschen Kinderschutzbund, Spiegel Online und Stern Online die Initiative "Netz gegen Kinderporno".
Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Informationsdefizite abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen Internet-Teilnehmern und der Polizei zu verbessern.
Das Computermagazin c't unterhält dazu eine Meldestelle, die Hinweise auf kinderpornographische Inhalte in Online-Medien entgegennimmt und sie anonymisiert an die zuständigen Behörden weiterleitet.
In einer gemeinsamen Erklärung, der sich auch der hannoversche Oberstaatsanwalt Klaus Finke angeschlossen hat, stellen die Initiatoren fest, daß das Vertrauensverhältnis von Netzbenutzern zu Polizei und Staatsanwaltschaften empfindlich gestört ist. Wer Kinderpornos aus dem Internet lädt und damit kurzzeitig in deren Besitz gelangt, macht sich nur strafbar, sofern dies vorsätzlich geschieht. Doch viele Polizeidienststellen erstatten auch gegen Hinweisgeber Anzeige, um zu klären, ob diese das Material vorsätzlich geladen haben. Daher werden viele Funde aus Angst vor Strafverfolgung gar nicht gemeldet.
"Der bessere Weg wären behördeneigene Server und eine klare Rechtslage. Solange Zeugen verunsichert sind und vor einer Anzeige zurückschrecken, kann ich eine neutrale Melde- und Vermittlungsstelle, die Hinweise an uns weiterleitet, aber nur befürworten", meint Oberstaatsanwalt Finke.

Die Initiative distanziert sich jedoch von Kampagnen, die eine Art Bürgerwehr im Internet fordern. Private Bespitzelung ist in einem demokratischen Umfeld fehl am Platz und im Fall von Kinderpornographie auch strafbar. Eine "aufmerksame Nachbarschaft", die kriminelle Umtriebe anzeigt, wo sie diese erkennt, sollte jedoch in der virtuellen Welt genauso normal sein wie in der Realität. Die im World Wide Web eingerichtete Meldestelle soll verhindern, daß Bürger aus Angst oder Bequemlichkeit wegsehen, wenn sie im Internet auf Kinderpornographie stoßen.
Unter http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/ kann man gefahrlos Meldung erstatten und hat die Gewißheit, daß die Informationen an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden.
"Wir bitten alle Hinweisgeber, auch ihren Namen sowie ihre EMail-Adresse oder Telefonnummer anzugeben", erklärt Axel Kossel von c't.
"Diese Daten werden nicht an die Behörden weitergeleitet und sind durch unser Zeugnisverweigerungsrecht geschützt. Sie helfen uns jedoch, bei Rückfragen zu vermitteln." c't hofft, durch die Aktion Aufschluß darüber zu gewinnen, wie hoch der Verbreitungsgrad von Kinderpornographie im Internet tatsächlich ist, und wird diese Erkenntnisse veröffentlichen.



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