Sozialtarif jetzt auch bei Euro-ISDN
Die Deutsche Telekom will ihr bisheriges freiwilliges Angebot eines vergünstigten Telefonanschlusses für sozial bedürftige Menschen über den bisherigen Sozialanschluß im T-Net hinaus auch auf den T-ISDN-Bereich ausweiten: Ab dem 1. August 1998 bietet die Telekom einen Sozialtarif für ISDN-Verbindungen (ISDN-Sozialtarif) an und kommt damit dem Wunsch zahlreicher Vertreter aus dem politischen Raum und den Spitzenverbänden der Behinderten nach, die sich für eine soziale Komponente im ISDN-Bereich eingesetzt haben.
Die Vergünstigungen beim ISDN-Sozialtarif betragen je nach berechtigter Person entweder 13,57 DM oder 17,05 DM netto pro Monat und sind damit identisch mit den Vergünstigungen beim bisherigen Sozialanschluß. Die neue Vergünstigung gilt bei nur bei Euro-ISDN-Mehrgeräteanschlüssen der Deutschen Telekom in der Standard- oder Komfortversion, bei denen die Deutsche Telekom dauerhaft als Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt ist.
Die soziale Voraussetzung für den Sozialtarif für ISDN-Verbindungen ist entweder
Die Nutzung von ISDN kann gerade für behinderte Menschen im täglichen Leben eine Verbesserung ihrer Lebensqualität bedeuten. Die parallele Nutzung verschiedener Kommunikationsmittel und der schnelle und damit kostengünstigere Gebrauch neuer Anwendungen, wie z.B. Bildtelefonie, Homebanking oder Bestellungen über das Internet, bieten zahlreiche Vorteile. Zudem gewährt die Telekom beim Langtelefoniertarif 10plus im ISDN-Bereich 30 % Rabatt gegenüber 10 % bei einem analogen Anschluß.
Die Deutsche Telekom ist derzeit der einzige Telefondienstanbieter in Deutschland, der den betroffenen sozialen Gruppen den Einstieg in die Informationsgesellschaft mit einer freiwilligen Sozialkomponente erleichtert. Der Sozialanschluß wird derzeit von ca. 1,9 Mio. Kunden in Anspruch genommen.
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