Das Imperium schlägt zurück
Gegen Microsoft laufen bekanntlich in den USA einige Ermittlungen, die sich auf
das angeblichen Ausnützen der wettbewerblichen Vormachtsstellung des
Softwarekonzerns beziehen. Die Verhandlungen sollen am 8. September beginnen.
Nun ist Microsoft nicht gerade als Firma bekannt, die zimperlich mit ihren
Mitbewerbern umgeht. Die Behauptung, die Microsoft in der ersten Antwort auf die
Antitrustklagen gestern dem Justizministerium überstellte, die Untersuchungen
seien "absolut grundlos", ist daher mit jener Dreistigkeit zu vergleichen, mit
der ein Löwe eine Katze genannt wird.
Weiterhin wird aus Redmond behauptet, daß die Absicht, Browser und
Betriebssystem zu vereinen, so ein alte Idee sei, das Netscape zu dieser Zeit
noch nicht einmal das Licht der Welt erblickt hätte.
Auch die Behauptung von Netscape, Microsoft habe eine Aufteilung des
Browsermarktes vorgeschlagen, gehöre ins Reich der Legenden und Fabeln.
Nun holt Microsoft zum Gegenschlag aus. Dies geschiehr mit einer Gegenklage, die
die US-Staatsanwälte der 20 Bundesstaaten bezichtigt, Microsoft das Recht am
eigenen geistigen Eigentum zu verwehren, indem die Koppelung von Betriebssystem
und Browser angegriffen wird.
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