Microsofts Konkurrenz geht in die Offensive

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bei dem letzten US-Senatshearing kam es zu scharfen Angriffen der anwesenden Firmenvertreter gegen Microsoft. Während Microsfot lediglich einen Beobachter entsandt hatte, war die Konkurrenz fast vollzählig mit namhaften Vertretern anwesend. Kurz nach Beginn des Hearings wurde Microsoft von Robert Glaser, CEO von RealNetworks, als größte Bedrohung für die Freiheit und Offenheit des Internet bezeichnet. Microsoft behindere die Innovation in der Software-Industrie und würde die Produkte von RealNetworks an der ordnungsgemäßen Funktion hindern. Jeff Papows von Lotus äußerte, daß Microsoft nicht aufgrund der hohen Produktqualität, sondern ausschließlich durch das Betriebssystem-Monopol so erfolgreich im Softwaremarkt sei. Microsoft übe Druck auf die großen PC-Hersteller aus, um den Wettbewerb zu behindern und eigene Produkte um jeden Preis in den Markt zu drücken.

Mitchell Kertzman, Chef des Datenbank-Herstellers Sybase, wurde noch deutlicher: "Microsofts Preispolitik sei "räuberisch", und außerdem stehle der Software-Riese geistiges Eigentum anderer Firmen. Microsoft stelle die gefährlichste Bedrohung für die Softwareindustrie dar...".

Microsoft kam der Einladung von Senator Orrin, selbst Zeugen aufzubieten, nicht nach sondern entsandte lediglich einen Beobachter. Am Rande der Veranstaltung wies ein Sprecher Microsofts die Vorwürfe von Glaser mit den Worten: "RealNetworks legt es nur darauf an, einen neuen Lizenzvertrag mit Microsoft abzuschließen" zurück.

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