Mitsubishi kündigt 3D-RAM4 und Geometry Engine an
Von Mitsubishi kommen gleich zwei neue Technologien, neben einer neuen Speicherchipvariante gibt es auch noch einen programmierbaren Chip, der auf Profi-Grafikkarten integriert für schnellere 3D-Berechnung sorgen soll:
Mitsubishis 3D-RAM der vierten Generation, 3D-RAM4, verspricht,
dank des 125 MHz Speichertakts, bis zu 25 % höhere Geschwindigkeit
als derzeitig verwendete Video-RAM Speichertechnologien. 3D-RAM4
wird unter anderem Single-Cycle Leseoperationen aus dem Pixel
Pufferspeicher erlauben. Dadurch soll vor allem die 2D-Leistung
von Grafikkarten erhöht werden. Mit diesem und weiteren
Features soll 3D-RAM4 bei der Darstellung fotorealistischer
Grafik auf dem PC helfen und den Grafikchip etwas entlasten.
Derzeit setzen u.a Sun, Real3D, Evans & Sutherland, AccelGraphics und
Diamond 3D-RAMs ein. Das zu vorherigen Versionen abwärtskompatible
3D-RAM4 soll ab August in Mustern verfügbar und im Laufe des vierten
Quartals 98 in die Massenproduktion gehen.
Ebenfalls angekündigt wurde Impac-Ge, eine programmierbare Ein-Chip Geometry Engine für High-End 3D Grafikbeschleuniger. Mit Single Instruction Multiple Data (SIMD) Architektur, vier leistungsfähigen Fließkomma- einheiten sowie einer Integer-Berechnungseinheit zur Koordinaten- und RGB Farb-Transformation soll der Impac-Ge ab sofort lieferbar sein und in den neuen Fire GL 5000 Grafikbeschleunigern von Diamond für einen Leistungsschub sorgen. In Low-End Grafikkarten wird der Chip also nicht zu finden sein, er ist professionellen Grafiklösungen vorbehalten.
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