Jini macht sie alle gleich

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Wenn es nach Sun geht, läßt sich in Zukunft jedes beliebige Gerät in jedem Netzwerk ohne Konfiguration einsetzen. Die Zauberformel dazu heißt Jini ein auf Java basierendes Protokoll, das auf allen Netzwerkprotokollen aufsetzen kann und damit als Schnittstelle zwischen den einzelnen Geräten funktioniert. Anstatt auf eine Client-Server Architektur zu bauen besitzt Jini eine eigene, automatischen Resourcenverwaltung. Ähnlich den Nameservern im Internet, werden die hier verteilt bereitgestellten Daten über ein "Lookup Service" erreicht. Sobald eine Komponente zum Netz hinzugefügt wurde, weiß das ganze Netz darüber Bescheid. Damit lassen sich dann nicht mehr nur Rechner vernetzen, vielmehr lassen sich auf diese Weise alle möglichen Geräte einfach ans Netz anschließen, ähnlich wie dies heute schon Axis vormacht.

Die Wallstreet honorierte Suns Pläne, gerade auch weil man sich auf ein kleines Problem beschränkt und nicht versucht das Rad neu zu erfinden. Bleibt nur abzuwarten ob die Technik vom Markt akzeptiert wird, schließlich kommt diese Initiative nicht von Microsoft. Bislang haben mehrere namenhafte Hersteller ihre Unterstützung für Jini zugesichert, darunter Unternehmen wie Seagate, Quantum, Ericsson, Epson und Canon.

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