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3DLabs kündigt Permedia 3 an

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Heute kündigte 3DLabs den Permedia 3 an, einen in 0,25 Micron geferigten neuen 128-Bit Grafikchip mit integrierter 2D, 3D und Videobeschleunigung sowie AGP 2X Unterstützung.

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Laut 3DLabs liefert der Chip bis zu 250 Millionen dual-texturierte Texel pro Sekunde, die in einem einzigen Durchlauf (single pass) berechnet werden. Damit scheint der Permedia 3 eine ähnliche Renderleistung wie NVidias RivaTNT zu bieten. Das Chip-Design hat 3DLabs mittlerweile abgeschlossen, erste Muster sollen im Laufe des zweiten Halbjahrs fertig sein.

Die Permedia 3 Architektur ist darauf ausgelegt, viele Effekte kombiniert in einem Durchlauf berechnen zu können. Beispielsweise können zwei bi-linear gefilterte Texturen oder eine Textur mit tri-linearem Per-Pixel Mip-Mapping in einem Zyklus mit Z-Buffering, Alpha-Blendung, Stenciling, Fogging (Nebeleffekt) und Blending versehen werden. Mit Bump-Mapping verhält es sich nicht anders. Das bietet kaum ein anderer Konkurrent, wie sich das jedoch in der Praxis auswirkt wird sich noch zeigen.

Der Permedia 3 soll in Kombination mit derzeitigen Prozessoren ansprechende Leistung bieten, wird jedoch mit zukünftigen CPUs noch mehr Leistung liefern. Bis zu sechsmal schneller als der Vorgänger Permedia 2 soll der Permedia 3 im Spielebereich sein. Dafür ist nicht zuletzt die erweiterte Delta Fließkomma Setup Engine verantwortlich, die den Prozessor entlastet und Direct3D Buffer direkt verarbeiten kann.

Als weitere Besonderheit wird Virtual Texturing geboten, dabei wird die Texturablage im System- und im Grafikkartenspeicher optimiert. Doch auch im Videobereich soll der Permedia 3 einiges bieten können, denn neben DVD-Beschleunigung z.B. durch MPEG2 Motion Compensation bietet der Chip auch zwei VIP Schnittstellen für externen Videoerweiterungen. Näheres zu den Features ist in der Pressemeldung von 3DLabs zu finden.

Damit bietet der Permedia 3 so ziemlich alles und vielleicht sogar ein bißchen mehr als die Konkurrenz von S3, NVidia, 3Dfx und Matrox. Welcher Grafikchipsatz Ende des Jahres das Rennen machen wird, läßt sich immer weniger vorhersagen. Welcher von allen der beste ist, noch viel weniger, zumal sich alles im Voodoo2-Leistungsbereich bewegt. Aufrüstwillige sollten sich deshalb entweder für die günstigste Grafikkarte oder für die, mit den benötigten Erweiterungen (DVD, Video-IN und TV-Out, TV-Tuner, LCD-Support) entscheiden.



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