Ultima Online: Sinnlosem Töten ein Ende bereitet?
Origin hat in den letzten Monaten für das Multiplayer-Rollenspiel Ultima Online
eine Menge Lob aber auch viel Tadel einstecken müssen. Einer der Gründe war,
daß "gute Taten" nicht mehr im Sinne der alten Ultima-Spiele gefördert wurden
und die Tugenden des Landes Britannia ebenfalls verloren gingen. Die "guten Leute"
von Britannia, der Welt von Ultima Online, wurden ständig durch Spitzbuben
und sonstige marodierende Spielergruppen drangsaliert. Warum einen
Bäcker spielen, wenn man als Raubritter wesentlich mehr Geld und Berühmtheit
erlangt? Die Helden hatten es hingegen nicht leicht, sie wurden nicht vom
Spielsystem belobigt und ihre ritterlichen Tugenden halfen ihnen auch nicht
weiter, wenn sie hinterücks von fiesen Horden angegriffen wurden. Frei
nach dem Motto "gute Helden kommen in den Himmel, böse Buben überall hin" brach
in Britannia das Chaos aus.
All das soll nun ein Ende haben, denn Origin hat ein besseres System
entwickelt, um der Welt endlich ein richtiges Ultima-Feeling zu verleihen.
Nun sollen "Karma" und "Fame" Indikatoren das alte System
ablösen: Während Karma eher die Gesinnung (Gut, neutral, böse) eines Charakters
anzeigt, spiegelt "Fame" den Ruhm wieder. Spieler achten nun also eher auf
ihre Reputation als vorher. Außerdem bietet das neue System nun "Gilden
Kriegsführung" und einige Veränderungen der Spielregeln wenn es
um Stadt-Angriffe geht.
Informationen zum neuen "Reputations-System" hat die Entwickler-Crew
niedergeschrieben , besser als die
offiziellen Informationen ist jedoch der Text eines UOL-Spielers, den
es hier zu lesen gibt. Ultima Online
scheint sich endlich zu dem Spiel zu entwickeln, das sich die Spieler
gewünscht haben und Origin von Anfang an versprochen hatte: Das beste Online-Rollenspiel
im Internet. Doch die Konkurrenz schläft nicht...
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