Abo
  • Services:

T-Online: Justiz reagiert auf Sicherheitslücken

Artikel veröffentlicht am ,

Die Diskussion um die Sicherheit des T-Online-Systems zieht jetzt in der Rechtsprechung Konsequenzen nach sich: Erstmals hat es ein Richter mit Bezug auf den T-Online-Hack abgelehnt, Telekom-Abrechungen als sogenannten Anscheinsbeweis für Forderungen eines Diensteanbieters anzuerkennen.
Bislang galten die Abrechnungen als ausreichendes Indiz für die tatsächliche Inanspruchnahme von Leistungen. Das Amtsgericht Pinneberg (AZ 63 C 4/98) wies nun jedoch die Klage eines Anbieters vergütungspflichtiger T-Online-Seiten ab, da die Klägerin "keinen geeigneten Beweis ... angetreten [hat], daß tatsächlich der Beklagte persönlich oder in für ihn zurechenbarer Weise ein Dritter die Leistungen in Anspruch genommen hat."
Dem Kunden waren für einen Abrechnungszeitraum kostenpflichtige Dienste in Höhe von rund 3400 Mark in Rechnung gestellt worden. Einer der Anbieter zog nach dem Einspruch vor Gericht und scheiterte. In der Urteilsbegründung wies das Amtsgericht darauf hin, daß der bloße Hinweis auf den Paßwortschutz als Authentisierungsmechanismus "aufgrund der neuesten Erkenntnisse zum Sicherheitsstandard der T-Online-Software" nicht ausreiche.
Das Gericht nahm ausdrücklich Bezug auf die Ende März von c't publizierten Schwachstellen im T-Online-System, die zwei 16jährige Hacker entdeckt hatten. Durch die Verbreitung eines Trojanischen Pferdes in einem Hilfsprogramm war es ihnen gelungen, über 600 Zugangskennungen von T-Online-Kunden zu ergattern und auf ihrem eigenen Computer zu dekodieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 29,99€
  2. (-10%) 35,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)
  4. (-15%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameras im Vergleich

Wir haben die Fotoqualität von sechs aktuellen Top-Smartphones verglichen.

Smartphone-Kameras im Vergleich Video aufrufen
Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /