Intel senkt jetzt monatlich die Preise
Anstatt wie vorher quartalsweise die Pentium-II Preise zu senken, will Intel nun die Preise monatlich senken, und das zum Teil ganz erheblich. Damit verringert Intel zwar seine Gewinnspanne, plant jedoch, aufgrund der geringeren Preise wesentlich mehr Pentium-II Prozessoren zu verkaufen und somit trotzdem mehr daran zu verdienen. Ziel ist es, den Markt zu vergrößern, mehr Interesse für den Pentium-II zu schüren, was Intel schon alleine durch die Preissenkungen schaffen könnte.
Dank der massiven Pentium-II Werbekampagnen ist dessen Name sowieso
schon in der ganzen westlichen Hemisphäre bekannt.
Zeitgleich mit der Einführung des neuen Intel Xeon Prozessors, im
Prinzip ein "Pentium-II Pro", wird der derzeit schnellste
Pentium-II, der Deschutes mit 400 MHz, von 720 auf 550 US-Dollar
verbilligt. Bis zum Oktober dürfte dessen Preis dann auf vermutlich 325 US-Dollar gesenkt werden, zur Freude der Kundschaft. Die anderen, langsameren Pentium-II Prozessoren werden ähnliche Preisrutsche erfahren.
Multiprozessor-Systeme werden jetzt also endlich erschwinglich und dürften einen neuen Aufschwung erleben, zumal sie mit Windows NT und Linux immer mehr Unterstützung erhalten. Die einzigen Leittragenden dürften Intels Konkurrenten AMD und Cyrix sein, denn deren Preisargument kann nur gelten, wenn auch diese ihre Preise drastisch senken. Doch zumindest AMD hat im Moment keine Sorgen, da sich der neue K6-2 dank seiner 3DNow! Befehlserweiterung blendend verkauft.
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