Notebook-Lieferengpässe dank hoher LCD-Nachfrage?
Experten befürchten, daß die steigende Nachfrage bei Notebooks und nun auch bei Flachbildschirmen, die langsam den traditionellen Monitoren Konkurrenz machen, spätestens im ersten Halbjahr 1999 zu gravierenden Lieferengpässen führen wird. Grund dafür ist, daß LCD-Hersteller mit der steigenden Nachfrage bald nicht mehr Schritt halten können. Besonders betroffen sollen die 13,3 und 14 Zoll Bildschirme sein, da diese sowohl in Notebooks als auch Flachbildschirmen am häufigsten verwendet werden.
Vor zwei Jahren gab es schon einmal die gleiche Situation, die zu einem einschneidenden Mangel an Notebook Produkten geführt hat, als die Nachfrage das Angebot weit übertroffen hat. Damals ging es allerdings um 10 bzw. 12 Zoll Displays.
Viele Möglichkeiten zur Abwendung der LCD-Knappheit soll es aufgrund des noch problematischen Herstellungsprozesses nicht geben. Der Ausschuß ist einfach zu hoch und die LCD-Hersteller können dank der hohen Investitionskosten und der Planungszeitraums von bis zu 5 Jahren nicht sehr flexibel auf derartige Umstände reagieren. Den LCD-Herstellern bleibt also voerst nur die Entscheidung, sich entweder für den Notebook oder den Flachbildschirm Markt zu entscheiden. Da der Desktop-Markt immer noch stärker wächst, könnte das zu Ungunsten der Notebookhersteller entschieden werden.
Diese sehen sich nun gezwungen, nach Alternativen wie Polymer-basierten Bildschirmen Ausschau zu halten. Diese Technologie soll Kritikern zufolge aber noch nicht marktreif sein. Allerdings würden Gewicht und Kosten dadruch drastisch gesenkt werden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





