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Schulcomputer: Milliarden-Investitionen nötig

/ Andreas Donath
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Nur mit einem gewaltigen finanziellen Kraftakt kann es der deutschen Bildungspolitik gelingen, Kinder und Jugendliche im schulischen Unterricht auf die Herausforderungen der Informationsgesellschaft vorzubereiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte Kostenschätzung, die in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen erarbeitetet wurde.
Wollte man für jeden Schüler von der Grundschule bis zum Abitur auf Staatskosten einen "Laptop in den Schulranzen packen", so würden diese Investitionen die ungeheure Summe von 81 Milliarden Mark verschlingen. Dazu kämen noch einmal rund 24 Milliarden Mark pro Jahr an laufenden Kosten.
Falls sich vier Schüler jeweils einen Computer teilten, ergäbe sich ein Investitionsvolumen von 17 Milliarden Mark sowie Betriebskosten von 7,6 Milliarden Mark pro Jahr. Ein einzelner Computerraum pro Schule würde mit 9 Milliarden Mark sowie weiteren 4,3 Milliarden Mark für die laufenden Kosten eine gewaltige finanzielle Anstrengung erfordern. Der Gesamtetat aller deutschen Schulen betrug 1996 99,5 Milliarden Mark.
Deswegen seien alternative Finanzierungsmodelle von Sponsoring, Werbung, Vermietung von Computerräumen oder gebührenpflichtigen Computerkursen nötig. Speziellen Bildungsabgaben ("Bildungspfennig"), die Bildung von Fonds bis hin zur Abschöpfung von Lotterieeinnahmen schlägt das Papier ebenfalls vor.


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