• IT-Karriere:
  • Services:

TK-Überwachungs-Verordnung und die Folgen

Artikel veröffentlicht am ,

Die gesetzliche Verpflichtung zum Bereithalten von Abhörtechnik wird die Telekommunikation in Deutschland verteuern und die wirtschaftliche Existenz kleiner Dienstleister bedrohen. Das ergibt sich nach einem Bericht des Computermagazins c't aus dem Entwurf einer Verordnung, die dem Bundeskabinett demnächst vorgelegt werden soll.
Mit der Telekommunikations-Überwachungs-Verordnung (TKÜV) will die Bundesregierung regeln, wie die im Telekommunikationsgesetz festgelegte Pflicht zur Mitwirkung bei Überwachungsmaßnahmen in die Praxis umzusetzen ist.
Danach müssen die Betreiber von Anlagen auf eigene Kosten Abhörtechnik für staatliche Stellen installieren.
Nach dem derzeitigen Entwurf der Verordnung blieben weder lokale Internet-Service-Provider noch hobbymäßig betriebene Mailboxen von den Überwachungsauflagen verschont. Auch firmeninterne Netze müßten mit Abhörschnittstellen für Vater Staat versehen werden, sofern sie von Dritten betrieben werden (Outsourcing) oder mehr als 10 Prozent ihrer Endeinrichtungen von Dritten genutzt werden.
Die Investitionen in die Überwachungstechnik sind erheblich und dürften für private Initiativen und auch für viele kleinere Betriebe das wirtschaftliche Aus bedeuten. c't schätzt die anfänglichen Kosten auf mindestens 15.000 Mark; zusammen mit Betriebs- und Personalkosten könnten jedes Jahr sogar sechsstellige Beträge zusammenkommen.
Das Telekommunikationsgesetz soll eigentlich "durch Regulierung ... den Wettbewerb ... fördern". Falls jedoch das Bundeskabinett den derzeit vorliegenden Entwurf der TKÜV verabschiedet, wären die Auswirkungen auf die Mailboxszene und die junge deutsche Internet-Infrastruktur dramatisch. Eine absehbare Folge wäre die zunehmende Zentralisierung von Internetzugängen bei großen Anbietern, was dem Wettbewerbsgedanken völlig widerspräche.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Intenso externe Festplatte 1TB für 39€, Xiaomi Mi 10 Lite für 269€)
  2. 209€ (Bestpreis!)
  3. Am Black Tuesday bis zu 20 Prozent Rabatt auf Werkzeug von Bosch, Kärcher etc., TV & Audio uvm.
  4. 49,71€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3070 - Test

Die Grafikkarte liegt etwa gleichauf mit der Geforce RTX 2080 Ti.

Geforce RTX 3070 - Test Video aufrufen
Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da

    •  /