Kabelentscheidung zwingt Telekom zu Rückstellungen
Die Deutsche Telekom AG hat heute angekündigt, eine bilanzielle Risikovorsorge für drohende Risiken im Sachanlagevermögen in Höhe von 3,5 bis 4,5 Milliarden DM für das laufende Geschäftsjahr zu treffen.
Das Unternehmen begründet diese Maßnahme mit der Entscheidung der Regulierungsbehörde, ab dem 1. Januar 1999 rund zwei Drittel der ursprünglichen Preiserhöhung im Kabelnetz der Deutschen Telekom - von 22,50 DM auf 25, 90 DM beim Einzelanschluß - nicht anzuerkennen.
Dies hat Auswirkungen auf die Werthaltigkeit des Sachanlagevermögens im Kabelbereich. Daher trifft die Deutsche Telekom entsprechende bilanzielle Vorsorge, die im Geschäftsjahr 1998 ergebniswirksam sein wird. Nach Angaben der Telekom werden diese Vorkehrungen werden zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Ergebnisses im Jahr 1998 führen.