Neuer 3D Chip Core von Stellar Semiconductor
Auf der Computer Game Developers Conference (CGDC) stellte Stellar Semiconductor http://www.stellarsemi.com/ einen neuen 3D Kern namens PixelSquirt vor, der sich durch einfachen Aufbau (ca. 400000 Transistoren) sowie ansprechende Leistung auszeichnet.
Das Grundprinzip des neuen Chips ist das sogenannte Scanline Rendering. Anstatt sequentiell Polygon für Polygon durchzurechnen und in den Framebuffer zu schreiben, erwartet der PixelSquirt eine vollständige geometrische Beschreibung der zu rendernden Szenerie und berechnet dann sequentiell für jedes Pixel auf dem Bildschirm, welche Polygone innerhalb dieses Pixels sichtbar sind. Erst danach werden die notwendigen Berechnungen wie Texturierung und Beleuchtung durchgeführt, um den endgültigen Farbwert des Pixels zu bestimmen. Diese Architektur ermöglicht auch die Realisierung komplexerer Funktionen wie automatischem Anti-Aliasing und anisotropischem Filtering. Eine vergleichbare Technik wird auch von dem von NEC/Videologic angekündigten PVRSG Chip verwendet.
Da das Scanline Prinzip die parallele Abarbeitung mehrerer Scanlines erlaubt, sind Chiparchitekturen, die auf dem PixelSquirt aufbauen, sehr skalierbar. Demzufolge reichen die Ankündigungen auch vom Low-End Einsteigerchip bis zum High-End Rendermonster.