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Honorare im Onlinesektor sinken

/ Andreas Donath
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Im Schnitt um neun Prozent gesunken sind in den vergangenen zwölf Monaten die verlangten Durchschnitts-Stundensätze für die Produktion interaktiver Anwendungen. Das ist das Ergebnis der alljährlich vom Brancheninformationsdienst 'multiMEDIA' durchgeführten Honorarumfrage unter 1.500 deutschsprachigen Multimedia-Dienstleistern.
Der stärksten Rückgang ist mit 15 Prozent beim Broadcast-Videoschnitt zu beobachten, gefolgt von den Beratungsstundensätzen für Geschäfts- und Projektleitung. Während beim Videoschnitt offensichtlich das Sinken der Hardwarepreise für den Preisverfall verantwortlich ist, sinken die durchschnittlichen Beratungshonorare offenbar vor allem deshalb, weil neue Kleinfirmen auf den Markt draengen, die die Dienstleistungen (noch) billiger anbieten.
Der 'Leitfaden Multimedia- und Online-Honorare 98/99' ist ab Mai lieferbar. (Bezugsadresse: HighText Verlag, Wilhelm-Riehl-Strasse 13, 80687 München, Tel: (089) 57 83 87-0, Fax: (089) 57 83 87-99; ISBN 3-933269-05-9, Preis: 29,80 Mark)