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Ecash: Stoppt Bundesbank die Deutsche Bank?

/ Andreas Donath
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Die Bundesbank(öffnet im neuen Fenster) wird möglicherweise kurzfristig die Aktivitäten der Deutschen Bank beim elektronischen Geld untersagen. Das berichtet der Informationsdienst "inTouch Online Payment" in seiner jüngsten Ausgabe (Herausgeber: inTouch GmbH(öffnet im neuen Fenster) ). Die Deutsche Bank hat unter dem Namen E-Cash eine neue elektronische Währung in Umlauf gebracht, die insbesondere für das Bezahlen im Internet optimiert sein soll. Das Fatale daran laut inTouch: Die virtuellen Geldscheine und Münzen beeinflussen die im Umlauf befindliche Geldmenge und greifen damit direkt in ein zentrales Hoheitsgebiet der Bundesbank ein. "Die Deutsche Bank(öffnet im neuen Fenster) prägt virtuelles Geld, händigt es dem Kunden aus und verliert dann die Kontrolle über die weitere Verwendung, weil E-Cash ebenso anonym wie Bargeld ist. Je schneller diese elektronische Gelddruckmaschine läuft, desto eher verliert die Bundesbank jedwede Kontrolle über die Geldumlaufmenge in Deutschland.", erklärt inTouch-Geschäftsführer Frank-Michael Welsch-Lehmann die Zusammenhänge.
Nach Darstellung von "inTouch Online Payment" ist E-Cash von der Deutschen Bank das einzige elektronische Zahlungssystem im deutschen Bankenwesen mit direktem Einfluß auf die Geldmenge. Alle anderen Konzepte für das Bezahlen im Internet, etwa von Commerzbank, Dresdner Bank, Bayerischer Vereinsbank, West LB sowie der Gesellschaft für Zahlungssysteme, Visa und MasterCard greifen nicht in das Hoheitsgebiet der Bundesbank ein. Im Unterschied zur Deutschen Bank drucken die anderen Banken und Kreditkartengesellschaften keine eigenen virtuellen Geldscheine, sondern führen für den Internet-Zahlungsverkehr lediglich virtuelle Konten, die mit echtem Geld gefüllt sind.


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