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Gerangel im Grafikworkstation-Markt

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Wie wir berichteten, hatte SGI im Laufe der letzten Woche den 3D-Chip Hersteller NVidia bezichtigt, ein SGI- Patent zu verletzen, bei dem es um die Verwendung von Texturen in Computern und somit auch Grafikkarten geht. Der angeschlagene Grafik-Riese SGI scheint in den PC-Mark einsteigen zu wollen, genauer gesagt in den Markt für Low-End Workstations. Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin dringen immer mehr Firmen, darunter auch Microsoft, in die Marktbereiche vor, die bisher SGI dominierte.
Eine Zusammenarbeit zwischen SGI und Intel wurde kurz nach der Klage gegen NVidia bekannt gegeben. Hierbei geht es hauptsächlich um die Unterstützung des PentiumII-Nachfolgers Merced und den Austausch von Technologien. Vor allem an den Bus-Technologien von SGI dürfte Intel sehr interessiert sein.
Interessanterweise ist Intel letzte Woche von Intergraph erfolgreich verklagt worden, da der Chiphersteller mit unfeinen Mitteln seine Stellung im Workstation-Markt ausbauen wollte. Auch hier zeigt sich ein starkes Interesse, in diesen Markt zu kommen. Intel und SGI verbinden die gleichen Ziele.
SGIs Image hat durch die Klage gegen NVidia jedoch eher gelitten, zumal vermutet wird, daß NVidia nur das erste Ziel ist. Schließlich verwenden alle modernen 3D-Karten Texture-Mapping um 3D-Objekte realistischer aussehen zu lassen. Während NVidia und 3Dfx den PC-Markt im 3D-Spiele-Bereich dominieren, scheint SGI die Lorbeeren ernten zu wollen. Es wird vermutet, daß SGI sich mit evtl. Lizenzgebühren von allen 3D-Herstellern wieder in Form bringen will. SGIs Wunsch, in den PC-Bereich vordringen zu wollen, macht dieses Szenario nur plausibler. Immerhin scheint NVidia ein ernstzunehmender Konkurrent in genau dem 3D-Beeich zu sein, den Intel und SGI erobern wollen. NVidia hat mittlerweile auf die Patentangelegenheit reagiert und SGI in einer Pressemeldung den Kampf angesagt. Es bleibt abzuwarten, was weiter geschieht.



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