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Biometrische Erkennungssysteme praxisreif

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Paßwörter können nicht nur verlegt oder vergessen werden, sondern sie bilden auch ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. Sogenannte biometrische Erkennungssysteme versprechen hier Abhilfe. Sie werten in Sekundenschnelle unveränderliche Merkmale zur Identifizierung von Personen aus.
Individuelle Merkmale wie Gesichtszüge, Fingerabdrücke, die Netzhaut des Auges oder die Schreibmotorik beim Unterschreiben lassen sich in kürzester Zeit überprüfen und zuordnen. Ebenso kann die Wärmeabstrahlung der Blutgefäße unter der Gesichtshaut analysiert werden. Letzteres funktioniert auch im Dunkeln und kann sogar eineiige Zwillinge unterscheiden.
Bei den olympischen Spielen in Nagano wurden die Biathleten vor dem Zugang zur Waffenkammer schon per Iris-Abtastung des Auges identifiziert. Bei Paßkontrollen am New Yorker Flughafen JFK wird die Handgeometrie, beim Zugang zu Atomkraftwerken werden Fingerabdrücke zur Personenerkennung verwendet. Mehr Infos dazu in der Ausgabe 8/98 des Computermagazins c't.



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