Auch T-Online-Update nicht sicher
Die jugendlichen Hacker, die schon vor knapp 2 Wochen weltweite Schlagzeilen machten, weil sie die Sicherheitssperren von T-Online geknackt hatten, haben erneut zugeschlagen.
Die beiden 16-jährigen Schüler versuchten sich an dem am Dienstag von T-Online freigegebenen Update der Zugangssoftware. Die Zeitschrift c't meldete, daß Aron Spohr, einer der beiden T-Online-Hacker, nur wenige Minuten benötigte, um sowohl Paßwort als auch Zugangskennnung herauszubekommen.
Dazu mußte er die in der passwort.ini enthaltenen, eigentlich verschlüsselten Daten etwas umsortieren, um das verschlüsselte Paßwort vom T-Online-Dekoder angezeigt zu bekommen.
Er konnte den Dekoder dazu bringen, anstelle der T-Online Nummer das Paßwort im Klartext anzuzeigen.
Prinzipell muß man als Nutzer von T-Online davon ausgehen, daß die Zugangsdaten etwa durch ein trojanisches Pferd ausspioniert werden können.
Es kann deshalb nur nocheinmal davor gewarnt werden, Paßwörter oder gar PIN's oder TAN's, wie sie beim Onlinebanking verwendet werden, zu speichern. Die Beweislast im Betrugsfall liegt beim Benutzer.