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CHIP: Pager leicht abhörbar

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Den Nutzern sogenannter "Pager", handlichen Textempfängern für die Hosentasche, droht der Lausch- und Störangriff: Mit geringem Aufwand kann jeder Interessierte Mitteilungen abhören. Das Computermagazin CHIP warnt in seiner aktuellen Ausgabe (erhältlich ab 6. April) zudem vor "Pager-Piratensendern": Schwarzfunkern, die sich einen Spaß daraus machen, falsche Nachrichten zu senden.


Foto: Quix

Betroffen sind alle Pagerdienste, die mittlerweile von 1,5 Millionen Personen genützt werden.
Ein PC genügt nach Angaben des Magazins, um die Daten aufzuzeichnen und auszuwerten, die ein wenige hundert Mark teurer und legal erhältlicher Funkscanner aus dem Äther fischt. Wie der Lauschangriff funktioniert, ist im Internet inklusive Schaltplan dokumentiert. Auch der "verschlüsselte" Skyper-Dienst von TMobil ist davor nicht sicher. Hier verschieben sich die Zeichenfolgen nur um einen Buchstaben: Aus "IBM" wird "HAL".
Mit einer Amateurfunkausrüstung wird aus der Lauschantenne ein Piratensender. Weil den Nachrichten die Gerätekennung des Empfängers vorausgeht, braucht der Schwarzfunker nur eine Weile mitzuhören, will er Nutzer in seinem Stadtteil mit Falschmeldungen düpieren. Die Empfehlung der Chip-Redaktion: Keine vertraulichen Nachrichten via Pager senden, Mitteilungen wie 'Ich bin im Urlaub' nur ohne Adreß- und Telefonangaben verschicken und ungewöhnlichen Meldungen mißtrauen.



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