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Giga rät von Windows 98 ab

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"Hände weg von Windows 98" rät die Informations- und Beratungsgesellschaft Giga Information Group Inc. (Cambridge, Massachusetts/USA) der Wirtschaft.
Die Unternehmen sollten Windows 9x den Rücken kehren und den Wechsel auf Windows NT vollziehen. Die Begründung: Windows 98 markiere das Ende der Windows-Ära, künftig werde Microsoft den Schwerpunkt auf NT legen. "Windows 98 ist die letzte Ausgeburt einer Serie von DOS/Windows-Hybridbetriebssystemen, die seit den 80er Jahren trotz notorischer Unzuverlässigkeit spektakulär erfolgreich waren", urteilt Giga im neuen Report "Strategies for Windows NT". Unternehmen, die heute mit Windows 3.x arbeiten, sollten daher frühzeitig auf Windows NT 4.0 wechseln.
Dies betrifft laut Giga rund 60 Prozent aller Firmen in Europa. Unternehmen, die auf Windows 95 gesetzt haben, empfehlen die Berater Windows NT 5.0, sobald verfügbar. Bei der Hardware müßten die Firmen für den Wechsel tief in die Tasche greifen, um die Rechner aufzurüsten. Als "absolutes Minimum" für Windows NT 5.0 bezeichnet Giga einen Pentium PC mit 200 MHz Taktrate und 64 Mbyte Hauptspeicher. Nicht einmal 10 Prozent der europäischen Unternehmen seien auf diese Anforderungen vorbereitet.
Der zweite Kostenlawine wird laut Giga durch die Umschulung der Benutzer auf die Firmen zurollen. Windows NT 5.0 stellt ebenso wie Windows 98 eine an Internet Explorer 4.0 angelehnte Bedienerschnittstelle zur Verfügung. Die mit dem Umlernen verbundenen Personalkosten für die Weltwirtschaft beziffern die Giga-Experten auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.
Mit dem Geld würden die Anwender zugleich die marktpolitische Position Microsofts festigen: Wenn das Gros der Computerbenutzer die Explorer-Oberfläche im Einsatz habe, würden die Bemühungen des US-Justizministeriums zur Trennung von Betriebssystem und Internet-Browser "zur Groteske", schreibt die Giga Information Group.

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