Passworterkennung einmal anders
Forscher der Universität Regensburg haben einen Passwortschutz entwickelt, bei dem die Tipp-Charakteristik zur Identifikation der Person eingesetzt wird.
Das Programm "PSYLOCK" wird auf der CeBIT (Halle 6, Stand 20A) vorgestellt.
Die Abfrage nach der Zugangsberechtigung birgt nach Ansicht von Prof. Dr. Dieter Bartmann vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II(öffnet im neuen Fenster) an der Universität Regensburg noch ein sehr hohes "Restrisiko".
Ein Mißbrauch werde mit dem biometrischen Paßwortschutz "PSYLOCK" dagegen nahezu ausgeschlossen. "Wenn der aktuelle Fingeranschlag nicht mit dem hinterlegten Muster übereinstimmt, wird der Anwender abgewiesen."
Das auf Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) basierende Authentisierungsverfahren erhebt nach Angaben der Entwickler biometrische Merkmale, die selbst dem Benutzer nicht bekannt sind und weder nachahmbar noch weiterzugeben sind. Bartmann: "Aus Schreibrhythmus, Fingerfertigkeit und Fehlerhäufigkeit ergeben sich stabile, typische Merkmale wie das Aussehen eines Menschen."
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