MMORPG: Everquest muss an die Free-to-play-Front

Kurz vor seinem 13. Geburtstag muss der Onlinerollenspiel-Oldie Everquest eine Radikalkur über sich ergehen lassen: Sony stellt das Geschäftsmodell - wie kürzlich beim etwas jüngeren Nachfolger Everquest 2 - auf Free-to-play um.

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Everquest
Everquest (Bild: Sony Online Entertainment)

Am 16. März 1999 ging Everquest erstmals online, Anfang März 2012 steht der wohl größte Umbruch für den MMORPG-Klassiker an: Dann führt Betreiber Sony Online Entertainment das Geschäftsmodell Free-to-play ein. Gleichzeitig mit dem Wechsel soll es laut Sony Änderungen an der Ingame-Übersichtskarte geben, außerdem wird die Webseite des Spiels generalüberholt. Spieler bekommen ein Willkommenspaket mit einigen Extragegenständen, plus einen Söldner, der sich auf Knopfdruck als Unterstützung für Kämpfe herbeibeschwören lässt. Ziel der Aktion ist es offensichtlich, neue Spieler zu generieren: Ähnliche Aktionen etwa bei Dungeons & Dragons Online, The Lord of the Rings Online oder eben Everquest 2 hatten zum Teil eine Vervielfachung der Mitgliederzahlen und der Umsätze gebracht.

Wie bei Everquest 2 wird es drei Arten von Zugängen geben. Eine kostenlose Mitgliedschaft mitsamt dem optionalen Zugriff auf den Item-Shop, eine kostenpflichtige "Gold"-Mitgliedschaft mit allen Rassen und Klassen und sonstigen Möglichkeiten für rund 15 US-Dollar sowie eine etwas günstigere "Silber"-Mitgliedschaft mit dezent eingeschränktem Zugang für fünf US-Dollar im Monat.

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