Topaz: Star Effects verstärkt Lichtquellen
Natürlich ist ein Effekt, den das Plugin erzeugt, auch mit Bordmitteln zum Beispiel von Adobe Photoshop und anderen Bildbearbeitungsprogrammen möglich. Doch dürfte es zumindest für den gelegentlichen Anwender wesentlich zeitintensiver sein, mit Ebenen, mehreren Lichtquellen und Überblendungen das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Star Effects erkennt Lichtquellen im Bild selbstständig, was bei richtig belichteten Fotos auch gut funktioniert. Problematisch ist die Funktion bei überbelichteten Bildpartien, die dann unweigerlich als Lichtquelle erkannt und auch noch verstärkt werden. Bei großen Flächen wirkt das unnatürlich, während einzelne überbelichtete Flecken, die zum Beispiel durch ein dichtes Blätterwerk blitzen, durchaus für die Zwecke von Star Effects geeignet sind.
Die Lichtverstärkung kann anhand von Voreinstellungen zunächst einmal grob vorgenommen werden. Wem die dargebotenen Möglichkeiten nicht ausreichen, kann auch eigene "Presets" anlegen. Mit einem Lichtpinsel können Partien betont oder abgeschwächt werden, die von der Automatik unsensibel behandelt wurden. Auch die Farbe der verstärkten Lichter, ihr Leuchten und ihre Regelmäßigkeit kann mit zahlreichen Reglern verändert werden.
Besonders beeindruckend arbeitet Star Effects bei Nachtaufnahmen von Gebäuden und Städten. Dennoch wirken viele nachbearbeitete Bilder schnell kitschig, wenn übertrieben stark nachgeholfen wurde.
Topaz Star Effects(öffnet im neuen Fenster) ist für Windows und Mac OS X als Plugin für Adobe Photoshop, Elements, PaintShop Pro, Photo Impact und Serif Photo Plus sowie für Lightroom 2 und 3, Aperture 2, 3 und Apple iPhoto erhältlich. Das Plugin kostet rund 30 US-Dollar.
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